FGM-Veranstaltung des Sozialministeriums

Das Nie­der­säch­si­sche Sozi­al­mi­nis­te­ri­um lud am 13. Juni 2018 zu einer Fach­ta­gung zu FGM für Fach­kräf­te aus den Berei­chen Sozi­al­ar­beit, Sozi­al­päd­ago­gik, Psy­cho­lo­gie, The­ra­pie, Recht und Medi­zin. Und auch bao­bab war mit einer zehn­köp­fi­gen Dele­ga­ti­on im Forum St. Joseph in Han­no­ver.

Ein wei­te­res Mal setz­te sich die Erkennt­nis bei den Teil­neh­men­den durch, dass die Arbeit vor allem in der Com­mu­ni­ty erfol­gen muss, da nur so der Zugung zu den Betrof­fe­nen auf­ge­baut wer­den kann. Auch Fach­leu­te wie Dr. Chris­toph Zerm sehen das Pro­blem, dass wei­ße euro­päi­sche Män­ner (immer noch die Mehr­heit im Gesund­heits­we­sen) nur schwer­lich Ver­trau­en auf­bau­en kön­nen, die­ses funk­tio­niert nur in enger Zusam­men­ar­beit mit Vertreter*innen der Com­mu­ni­ty, die Zugang zu den Betrof­fe­nen haben und even­tu­ell sel­ber Opfer von Ver­stüm­me­lun­gen sind.

Vetreter*innen von bao­bab nah­men ins­ge­samt an vier Work­shops teil und führ­ten Gesprä­che mit Vertreter*innen des BAMF aus Braun­schweig und Fal­ling­bos­tel.