Amina

In Zusam­men­ar­beit mit dem Koope­ra­ti­ons­part­ner PLAN Inter­na­tio­nal Deutsch­land sol­len durch die Umset­zung des Pro­jekts „Ami­na“ Mäd­chen und jun­ge Frau­en in Deutsch­land vor weib­li­cher Geni­tal­ver­stüm­me­lung (FGM/C) geschützt und ihnen Zugang zu sexu­el­ler und repro­duk­ti­ver Gesund­heit ermög­licht wer­den. Indem Gesund­heits- und Schutz­ak­teu­re sen­si­bi­li­siert und das Bewusst­sein für FGM/C geschärft wer­den, soll ein wesent­li­cher Bei­trag zur Been­di­gung die­ser schäd­li­chen Pra­xis geleis­tet werden.

FGM/C stellt ein kom­ple­xes Pro­blem dar, des­sen Bewäl­ti­gung einen eben­so facet­ten­rei­chen Ansatz erfor­dert. Die­ser Ansatz zielt dar­auf ab, Mäd­chen und jun­ge Frau­en vor den erns­ten psy­chi­schen und phy­si­schen Fol­gen von FGM/C zu schützen und zur Been­di­gung die­ser schäd­li­chen Pra­xis bei­zu­tra­gen. Um die­ses Ziel zu ver­wirk­li­chen, wer­den die Pro­jekt­ak­ti­vi­tä­ten auf der lang­jäh­ri­gen Erfah­rung von bao­bab sowie auf einer engen Zusam­men­ar­beit mit den betrof­fe­nen Gemein­den auf­ge­baut. Sie sind gezielt dar­auf aus­ge­rich­tet, die indi­vi­du­el­len Bedürfnisse der von FGM/C betrof­fe­nen Gemein­den anzu­spre­chen. Die Akti­vi­tä­ten­pla­nung von bao­bab basiert auf einem inten­si­ven Aus­tausch und der akti­ven Betei­li­gung von Frau­en aus den jewei­li­gen Gemein­den. Die star­ke Ver­net­zung von bao­bab in den betrof­fe­nen Gemein­den in Nie­der­sach­sen sowie ihr „Peer to Peer“-Ansatz auf Augen­hö­he, ermög­licht einen ver­trau­ens­vol­len Zugang zu den Mit­glie­dern der Gemeinden.

Das Pro­jekt wird in Koope­ra­ti­on mit PLAN Inter­na­tio­nal Deutsch­land umgesetzt.